Diät als Kampf, und das Interesse der Umwelt
Kämpfer gegen das Übergewicht sind Helden, und als Held haben sie Angst, den Kampf zu verlieren, wenn sie nicht gewohnt sind, Sieger zu sein.
Gegen den Kampf sprechen die Verlockungen zu erliegen, Versuchungen nachzugeben, schwach zu werden.
Während es schon aufwändig genug ist, von außen zu bekommen, was einem zusteht, soll man sich selbst gegenüber Verzicht üben, und gleichzeitig Aktivitäten entwickeln, die über das unterdurchschnittliche Maß weit hinausgehen.
Wenn auf der körperlichen Ebene eine Entgiftung bewirkt wird, so ist anzunehmen, dass diese auch auf der geistigen Ebene stattfindet.
Wir sind also wieder auf der Ebene des körperlich-geistigen Simultangeschehens, diesmal mit der Betonung der körperlichen Ebene.
Wenn ich die Ernährung umstelle, wird die Versorgung des Körpers geändert – zum Guten, wenn ich es richtig anstelle – und ich bekomme auch positive Rückmeldungen, kann somit auch meine Gewohnheiten ändern.
Die Umwelt dürfte sich für diese kleinen Veränderungen nicht sonderlich interessieren; eine Kollegin z.B. war einmal ziemlich enttäuscht, wenn nicht verärgert, als ich ihr Angebot, einen Kreppel zum Kaffe zu essen, ausschlug.

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