Auch langsame Fortschritte sind Fortschritte
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- und dieser „klitzekleine Fortschritt“ hier ist tatsächlich nur der Motivation durch das wöchentliche Eintragen zu verdanken; letzte Woche gab es zunächst nämlich erst mal einen Anstieg des Gewichts, und dann am WE eine relative Zurückhaltung, und gestern – in Hinblick auf ein kommendes, Super Abend-Festessen als Mittagessen nur eine grpße Portion Rohkostsalat (allerdings mit Walnüssen – lecker und auch sättigend).
Abnehmen – und mit Enttäuschungen umgehen
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Mit Enttäuschungen umgehen beim „negativen Abnehmen“ bleibt nicht erspart. Weiterlesen »
Willensstärke
„Du musst nur wirklich wollen, dann …“.
Das ist ein Tipp, wie er oft genug, und auch noch im Ernst geäußert wird.
Der arme Ratsuchende will daraufhin, so sehr er kann. Wünscht sich ganz fest und schnell, am Ziel zu sein. Unter allen Umständen muss es vorwärts gehen.
Er wünscht sich mehr, viel mehr, als technisch, praktisch und theoretisch möglich ist. Umso unerreichbarer wirkt die schöne Zielvorstellung. Um so höher wirken die Hürden, die es zu überwinden gilt. Um so unüberwindbarer.
Jetzt hat er einen Konflikt. Der letzte Schritt soll gleich gemacht werden. Der letzte Schritt ist nicht der nächste Schritt; aber wer sagt ihm das, wird er das verstehen, und was soll der nächste Schritt sein? Was soll der zweitnächste Schritt sein?
Ja, er will ja wirklich seinen eigenen Willen durchsetzen. Dass er nur wollen müsse, hat man ihm oft genug gesagt. Darin ist er jetzt etwas eigensinnig. Und an diesem Eigensinn wird er festhalten. Der führte zwar dazu, dass überall die Hindernisse zu hoch erscheinen, dass die nächsten, nötigen Schritte vergessen werden, aber Eigensinn ist Eigensinn. Er klammert sich an seine Vorstelllungen, hat zwar Ohren, hört aber nicht.
Manchmal gibt es da eine innere Stimme. Zu der hat er wenig Vertrauen. Oder er braucht sehr lange, um sie zu verstehen.
Das wollen, das ist auch schwerer als das sollen. „Was soll ich nur machen?“
Diese Frage hört man weitaus häufiger als „Was will ich nur machen?“.
Kurzdeklaration wider den Jo-Jo-Effekt
Abnehmen und dann den Erfolg
auch beizubehalten, ist mehr, als
im Durchschnitt gelingt.
Wer sich hierbei helfen lässt,
handelt so vernünftig, wie jemand,
der den Kopf aus dem Sand nimmt.
Das Abnehmen im Alleingang funktioniert nur allzu selten und ist mit einigen Gefahren verbunden.
Kontrolle, Punkte- und Kalorienzählen können manchmal funktionieren, schränken aber die Entscheidungsfreiheit ein.
Kurzfristige Diäten führen zum
Markthalle, Spanien: Sinnenfroh einkaufen
Textprobe:
an einem der unzähligen Schinkenstände, wird ausgiebig probiert, letztendlich wandert ein wunderbar würziger Jamón aus den Bergen von Trevélez in Andalusien in die Tasche. Eigentlich wollte ich gar nicht so viel ausgeben…
Ein von Menschen umringter Stand fällt auf. Es ist eine Casquería, ein Stand, der Innereien verkauft, normalerweise kein sehr lukratives Geschäft, denn Zunge, Kutteln, Nieren, Herz oder was es da alles für Merkwürdigkeiten gibt, sind billig, für die Verkäuferin aber arbeitsaufwändig. Hier macht es die Menge. Die Kunden: Südamerikaner, Afrikaner, Immigranten.
Fressnet im Gottesdienst, Abnehmen mit Gott
Es war ja eigentlich als Satire gedacht und ist in Groß unter „Abnehmen mit Humor“
zu finden, aber tatsächlich gibt es in den USA Kirchengemeinden, in denen die Dickerchen sich nach dem Gottesdienst auf die Waage stellen.
Motto: „Hör nicht auf die Rufe des Kühlschranks, sondern bete!“
Und dann hat es natürlich noch Einrichtungen mit dem alten Motto:
„You pay for me. I pray for You!“
Nächstenliebe im Kapitalismus …
Erfolge …
Erfolge: Ein Erfolg. 200 Gramm, und das am Wochenende. Der Einsatz betrug fünf Euro für das Schwimmbad – ein öffentliches Spassbad, bei dem niemals daran gedacht worden war, so einen hohen Eintritt zu nehmen.
Um 15 Uhr Schlangen an der Kasse; Normalbürger eben, die aber im Allgemeinen alle nicht über den Eintritt erfreut sind, und für zweieinhalb Stunden bezahlen.
Es ist ja schon behauptet worden, ich sei geizig – darüber muss man sich hinwegsetzen. Um schließlich ins Wasser zu gehen, brauchte ich doch ein wenig Anlauf, machte dann langsam, einige Gymnastikübungen im Wasser, dann aber doch eine dreiviertelstunde konsequent geschwommen – d.h. meistens nach einer Bahn eine Minipause, und während des Wellenbades mich über Wasser gehalten. Der Kalorienverbrauch ist im Wasser ja auch ohne aktive Bewegung erhöht, weil der Körper mehr Wärme produziert, die das Wasser schneller ableitet.
Ich hatte in der Schwimmbadsituation ja schon einmal das Gefühl, in eigener Sache unterwegs zu sein; ungewohnt: Etwas für mich zu tun. Daraus soll also eine Gewohnheit werden …
Eine Gemüselasagne mit selbstgemachten Dinkelnudeln kann ich nur weiterempfehlen; allerdings ist das nichts für jedermann. 300 Gramm Broccoli, 250 g Austernpilze, eine rote Paprika, reichlich Tomaten in der Sauce, und die weiße Sauce bestand zur Hälfte aus Tofu, wegen dem Eiweiß. Kalorienhaltig dabei vor allem der Käse, der eine dicke Schicht ergab …
Gegessen habe ich gestern also auch eher sparsam; mittags gab es das von der Frau gekochte; beim Hähnchenschenkel begnügte ich mich mit einem, und ließ auch die Haut weg. Die Nudeln hatte ich mittags hergestellt (den Teig schon am Vorabend geknetet) und abends dann die Lasagne gemacht.
Mit den restlichen Nudeln und Tomatensauce machte ich mir dann das Abendessen.
Heute hatte ich meinen „Brunch“ in der xx-Cafeteria; ein Salatteller vom Büffet – Grünzeugs, Keimlinge, etwas Käse. Auch eine ordentliche Investition.
Stress durch die Diät – kann ich nicht so behaupten. Aber es ist schon Stress, sich zuviel darauf zu konzentrieren. Geübt habe ich ja schon, und jetzt ist es halt Ernst. Habe eigentlich schon alles dazu gesagt.
Diät als Kampf, und das Interesse der Umwelt
Kämpfer gegen das Übergewicht sind Helden, und als Held haben sie Angst, den Kampf zu verlieren, wenn sie nicht gewohnt sind, Sieger zu sein.
Gegen den Kampf sprechen die Verlockungen zu erliegen, Versuchungen nachzugeben, schwach zu werden. Weiterlesen »
