Welche Süßigkeit bei Diät?
Das ist eine schwierige Frag, die beim Cyberdoktor recht ausführlich diskutiert wurde.
Dor findet sich auch der Artikel
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT PRINT
Huether, Prof. Dr. med. Gerald; Schmidt, Sabine; Rüther, Eckart
Essen, Serotonin und Psyche: Die unbewußte nutritive Manipulation von Stimmungen und Gefühlen
Deutsches Ärzteblatt 95, Ausgabe 9 vom 27.02.1998, Seite A-477 / B-384 / C-362
MEDIZIN: Kurzberichte
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Stichwörter: Psyche, Serotonin, Tryptophan, Adipositas, Anorexia
Das serotonerge System ist als globales Transmitter-System entscheidend an der Koordinierung und Harmonisierung der in räumlich getrennten, lokalen neuronalen Netzen generierten Aktivitäten und daher an der Regulation von Stimmungen und Affekten beteiligt. Nach Einnahme besonders kohlenhydrat- oder fettreicher Nahrungsmittel kommt es postprandial zu einer vermehrten Verfügbarkeit von Tryptophan und damit zu einer verstärkten Synthese und Freisetzung des aus Tryptophan gebildeten Serotonins durch serotonerge Präsynapsen.
Wer es übrigens schafft, diesen Artikel in ein allgemeinverständliches, lesbares Deutsch zu übersetzen, macht sich um das Gesundheitswesen vermutlich mehr verdient als 90% unserer Politiker, die uns keine Gesundheitsaufklärung, sondern eine Kostenreform beschert haben.
Im „Wunschgewicht-Blog haben wir die Frage nach den Alternativen zum Zucker schon mal diskutiert; in neueren Diskussionen stellt sich heraus, dass Zucker für einen Teil unserer Klientel ein Suchtmittel ist, das, wie Alkohol, oftmals einen gewissen „Spiegel“ im Blut zu verlangen scheint.
Für den Hausgebrauch empfiehlt sich von daher ein langsames Ausschleichen des Suchtmittels und die flexible Beschränkung auf ein bestimmtes Quantum pro Woche; eine absolute Abstinenz ist nicht machbar – wahrscheinlich.
Auch, dass Qualität vor Quantität zu stehen habe, ist ein erprobter Lehrsatz.
Vor allem ist aber, wie bei jeder Diät, die Frage nach der Lebensqualität auf allen Ebenen zu stellen.
Alkoholismus-Schnelltest
Unsere Fachberater sind schnell dabei, uns ein Alkoholproblem anzuhängen. Ein unbarmherziger Fragenkatalog mit 30 Fragen will hundertprozentig richtig beantwortet sein, sonst schrillen die Alarmglocken: Alkoholgefahr. Schnell wird das Etikett „Alkoholiker“ aufgeklebt; wenn aber die Diagnose falsch ist, erfolgt eine Fehltherapie. Wer Pech hat, landet mit einer „unschuldigen Verdachtsdiagnose“ beim Falschen, lernt vielleicht abstinentes Leben, aber nicht, mit seinen Problemen umzugehen. Weiterlesen »
